4 erfolgreiche Casino-Schwindel, die tatsächlich funktioniert haben

Wer Games und Glücksspiele liebt, der wird schon häufiger vor der Frage gestanden haben, ob es nicht irgendeine Möglichkeit gibt, sich einen kleinen Vorteil zu verschaffen? Sei es vielleicht durch einen Cheat im Spiel, der das Level pusht oder die Suche nach El Torero Tricks, um den Gewinn irgendwie in die Höhe zu schrauben? Nun ja, beim Videospiel mag der Cheat funktionieren, doch Automaten können wir nicht überlisten. 

Aber wie sieht es im größeren Rahmen aus? Wir wollen heute einen Blick auf einige der größten Casino-Schwindel und Betrügereien werfen, die es jemals gegeben hat. Wo und wie ist es zum großen Coup gekommen, und was sprang am Ende dabei raus? 

Platz 4: Mit dem richtigen Werkzeug zum Jackpot

Tommy Glenn Carmichael nutzte sein technisches Geschick, um damalige Spielautomaten zu manipulieren, damit sie ständig Gewinne ausspuckten.

Seine beiden Gadgets waren gefälschte Münzen, die den Slot von Innen heraus so lenkten, dass vorne die Gewinne sprudelten. Nachdem er für seinen Betrug tatsächlich im Gefängnis landete, konnte er es dennoch nicht lassen und ließ sich einen neuen Trick einfallen. Per Lichtblockade beeinflusste er erneut Spielautomaten so, dass die Technik blockierte und er stets gewann. Sein Coup flog irgendwann erneut auf, und er kam ein zweites Mal hinter Gittern. 

Platz 3: Auf den Wurf kommt es an

Dominic LoRiggio gilt praktisch als Würfel-Legende schlechthin. Er entwickelte eine nicht illegale Technik, den Würfel so kontrolliert zu werfen, dass er tatsächlich die Augenzahl bekam, die er sich erhoffte. Und das funktionierte? Tja, mit intensivem Training über Jahre hinweg klappt es scheinbar, denn LoRiggio war damit extrem erfolgreich. Die Casinos, in denen er spielte, waren nicht erfreut, und erlaubten ihm seine spezielle Wurftechnik irgendwann nicht mehr. Die Spielbanken dürften wohl erleichtert sein, dass kaum jemand diese Technik beherrscht. 

Platz 2: Der Erfinder des Kartenzählens

Edward O. Thorp ist für viele derjenige, der das System des Kartenzählens beim Blackjack “erfunden” hat. Nachdem sein Interesse an dem Spiel geweckt war, versuchte der gelernte Mathematiker herauszufinden, wie er das Glück im Glücksspiel reduzieren kann. Thorp entwickelte die Technik, mit der eine Gruppe von Studenten später erfolgreiche Millionen gewann. Er berechnete Wahrscheinlichkeiten und eine Methode, Karten zu zählen und damit seine Chancen zu erhöhen. Ein waschechter Betrug war das System offiziell nicht – vor allem, weil es bis dato einfach noch niemand erfunden hatte. 

Platz 1: Berühmte-berüchtigte Studenten kassieren Millionen

Wohl jeder, der sich für Casinos (und Filme) interessiert, hat schon einmal von der Geschichte der MIT-Studenten gehört, die in verschiedenen Casinos beim Blackjack Karten zählten und damit eine Menge Geld gewannen. Über einen langen Zeitraum lernten die Studenten mit ihrem Professor zahllose Blackjack-Strategien und Vorgehensweisen, um ihr Spiel zu perfektionieren. Dazu gehört das Kartenzählen, was von Casinos zwar nicht gerne gesehen wird, doch nicht konkret gesetzeswidrig ist. Allerdings kann es trotzdem zu Hausverboten und Strafen führen. Die Studenten erspielten mit ihrem Know-How Millionen von US-$ und konnten lange unter dem Radar ihr System erfolgreich verfolgen. Übrigens. Die Geschichte des MIT-Teams wurde später unter dem Titel “21” verfilmt.